50 Jahre Liftgesellschaft Zauchensee

Der Stolz auf das Erreichte und der Blick zurück auf die wichtigsten Etappen der Entwicklung standen beim kurzweiligen Festabend im Mittelpunkt. In einem Video kamen Gesellschafter und Touristiker zu Wort, die von den ersten Spuren im Schnee, dem Bau von Stromleitungen oder der Zufahrtsstraße in Eigenregie und den vielen Investitionen in Infrastruktur, Seilbahnen und die Beschneiung erzählten. Zeitzeugen schilderten die kontinuierliche Entwicklung, das unternehmerische Einsteigen in Flachauwinkl, Altenmarkt und Radstadt sowie den Durchbruch zum Hotspot des Wintersports in den Alpen mit zahlreichen Weltcupevents. Die Geschichte der fünf Jahrzehnte in Bildern konnten die Gäste auch als Zeitung zum Nachsehen und -lesen mit nach Hause nehmen.

Gesellschafterfamilien haben immer an einem Strang gezogen

Geschäftsführerin Veronika Scheffer nutzte den Galaabend, um den zahlreichen Wegbegleitern Dank zu sagen. Allen voran den sechs Gesellschafterfamilien. „Sie haben in all den Jahren immer an einem Strang gezogen, oft intensiv über strategische Entscheidungen diskutiert, letztlich aber immer einstimmig den Weg vorgegeben. Dieser Gemeinschaftssinn ist ein enormer Wert, der nicht hoch genug geschätzt werden kann.“ Die Liftgesellschaft Zauchensee, so Scheffer, könne aber nur den Grundstein legen. Viel Wertschöpfung entstehe durch die Arbeit der Hoteliers, Gastronomen, Hüttenwirte, Schischulen und des Tourismusverbands. Ihnen gebühre ein Dankeschön dafür, dass sie unseren Gästen ein perfektes Umfeld bieten.

Bürgermeister Winter: Skisport ist „Ast, auf dem wir sitzen“

An diesem Punkt knüpfte Bürgermeister Rupert Winter an. Die Liftgesellschaft sei der Entwicklung der Gemeinden weit voraus gegangen. Sie habe „die Täler über die Berge verbunden, Wohlstand und Lebensqualität gebracht.“ Er beobachte Entwicklungen, die ihn beunruhigten, etwa wenn der Volkssport Skifahren an Bedeutung verliere, wenn Schulskikurse weniger würden. An die Anwesenden appellierte Winter: „Der Skisport ist der Ast, auf dem wir sitzen, der uns Wohlstand beschert. Unsere Region sähe ganz anders aus ohne den Wintertourismus. Wir können von den Zauchensee-Pionieren lernen. Sie standen hundertprozentig hinter dem, was sie taten.“ Das müsse auch in Zukunft so bleiben, appellierte der Altenmarkter Bürgermeister: „Wir können nichts erfolgreich verkaufen, hinter dem wir nicht alle stehen.“ 

Lange Liste an Ehrengästen

Die Bedeutung der Liftgesellschaft Zauchensee als Leitbetrieb im Ennspongau belegt die Liste der Ehrengäste: Prälat Martin Walchhofer, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Landeshauptmann-Stv. Dr. Christian Stöckl, Fachgruppenobmann Ferdinand Eder, der Präsident des Salzburger Landesskiverbandes Bartl Gensbichler, Salzburger Land Tourismus-Geschäftsführer Leo Bauernberger, die Bürgermeister Rupert Winter aus Altenmarkt, Josef Tagwercher aus Radstadt, Thomas Oberreiter aus Flachau und Herbert Farmer aus Eben sowie viele mehr waren in die Weltcuparena gekommen. 
 

Rückfragen

Zauchensee Liftgesellschaft Benedikt Scheffer GmbH 

Plenos Agentur für Kommunikation GmbH                  

Veronika Scheffer, Geschäftsführerin 

Dr. Wolfgang Immerschitt, Geschäftsführer 

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